Od kultury komisarza Maigreta do kultury Sherlocka Holmesa
Loading...
Date
Authors
Journal Title
Journal ISSN
Volume Title
Publisher
Wydawnictwo Naukowe UAM, Poznań
DOI
Files
Loading...
Name
feno_Großheim_3.pdf
Size
238.39 KB
Format
Adobe PDF
Checksum
(MD5):3b58d3ed9376dc291df854d8e5fd0f22
Abstract
Von der Maigret-Kultur zur Sherlock-Holmes-Kultur:
Der phänomenologische Situationsbegriff
als die Grundlage einer Kulturkritik.
Im Beitrag wird versucht, mit Hilfe der Denkstrategien von zwei bekannten Figuren aus den
Krimiromanen zu verdeutlichen, in welch gefährliche Richtung sich unsere Wahrnehmung
der Wirklichkeit, infolge der wachsenden Dominanz der naturwissenschaftlichen Denkweise,
entwickelt. Diese Veränderung führt zur allmähligen Verarmung und Versimplifizierung
der menschlichen Lebens- und Erfahrungswelt. Ein Heilmittel sieht der Verfasser in der
Berücksichtigung der phänomenologischen Auffassung der Situation, die wir der sog. Neuen
Phänomenologie von Hermann Schmitz zu verdanken haben. Somit verleiht uns die Neue
Phänomenologie ein Instrument der Kritik der modernen Kultur. Der phänomenologische
Situationsbegriff wird dort dem heute herrschenden Denken in Konstellationen gegenübergestellt.
Dadurch entsteht die Opposition zwischen einer rein analytischen und einer situativ-
hermeneutischen Auffassung der eigenen Lage. Auch an den Universitäten setzt sich das
Denken in Konstellationen langsam durch, was unausweichlich zur Verengung unserer
Denkkultur führen muss.
Description
Keywords
Citation
Fenomenologia, 8/2010, s. 41-62