Rollstuhlfahrer, Elche und Krähen. Zur aktuellen Literatur in Norwegen

Loading...
Thumbnail Image

Date

Journal Title

Journal ISSN

Volume Title

Publisher

Adam Mickiewicz University Press

DOI

Files

Loading...
Thumbnail Image
Name

10_Walter_BAUMGARTNER_Rollstuhlfahrer_Elche_und_Krähen_85-94.pdf

Size

277.74 KB

Format

Adobe PDF

Checksum

(MD5):c82b0af51180877bc612d60bb292af27

Abstract

Nachdem ab 1965 - mit der Profilgruppe, benannt nach der Avantgarde-Zeitschrift Profil — die Poesie in Richtung sowohl auf die Wirklichkeit als auch auf die sprachlichen Spiel-Möglichkeiten entgrenzt wurde, kam eine Periode maoistischer Literature engagée, die schon bald als „Knäckprosa” diffamiert wurde, und die von heute aus gesehen nicht mehr so interessant erscheint - auch wenn sie damals wirklich Bewegung in die Szene brachte. Die Generation, die die 80er Jahre zu dominieren versuchte, hat scheinbar selbst das Sterben der Literatur gefördert. Es waren „Nullisten". Sie zogen sich asketisch auf die Schrift zurück und reduzierten auch diese noch mit dem Ziel des Schweigens: „Der Weg der Poesie in das Schweigen ist kein Weg zur Abwesenheit von etwas, sondern eine Gegenwärtigkeit von Nichts” (Teije Johansen in Dagbladet, 5.1.1994).

Description

Citation

Folia Scandinavica Posnaniensia vol. 3, 1996, pp. 85-94

Endorsement

Review

Supplemented By

Referenced By